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Trentino, Hotel, Dolomiten, Valsugana, Thermen, Relax, Wellness, Urlaub, Sudtirol, Bergen
Die Länge der Wanderstrecken und die Möglichkeit, Rundwege zu bewandern, die häufig bedeutenden Höhenunterschiede, der nahezu vollständige Mangel an Schutzhütten und die damit verbundene hier ja notwendige Eigenständigkeit, immer wieder neu zu entdeckende Bergseen, an deren Ufern Zeltmöglichkeit besteht, die Panoramalandschaften, die mit denjenigen der Himalayatäler und der weiten Gebiete im hohen Norden vergleichbar sind, das Gefühl, „alleine“ und umgeben von einer Natur besonderer Schönheit zu sein, all dies macht die Lagoraikette zum idealen Ort, an dem die eigene Fähigkeit, das Gebirge richtig und tief zu erleben, erprobt werden kann. Eine Eigenschaft, die andere Orte kaum aufweisen können, es sei denn man unternimmt eine lange Reise, um die abgeschiedensten Gebiete der Erde zu erreichen. Ein paar Autostunden von den Groβstädten, ja sogar vom Straβenverkehr entfernt, bietet die faszinierende Lagoraikette den Gebirgsliebhabern ausserordentlich schöne und abenteuerliche Erlebnisse im Gebirge.
Am nord-östlichen Rand der Lagoraikette, zwischen dem bei Predazzo vom Fiemmetal abzweigenden Travignolotal und dem den Ort San Martino di Castrozza beherbergenden Cismontal, liegt ein Naturschutzgebiet: der sogennante Naturpark Paneveggio-Pale di San Martino.
Zwei natürliche durch den Colle di Tenna getrennte Seebecken tragen zur Entstehung eines milden Mikroklimas in diesem Talabschnitt bei. Und so kommt es besonders am Anfang und zum Ende des Winters nicht selten vor, dass man in der Talsohle Wetterbedingungen fast wie im Frühling antrifft, während die in wenigen Autominuten erreichbaren windigen Kämme der Panarotta typische Temperaturen eines Hochgebirgsklimas aufweisen. Und gerade dieser einzigartige klimatische Gegensatz, den Sie in den benachbarten Tälern vergeblich suchen müssen, macht das Wandern in diesen Bergen zu einem ganz besonderen Erlebnis. Dazu wird dieses Gebiet von zwei bedeutenden Wanderwegen durchgezogen: dem vom FIE (Italienischen Wanderverband) verwalteten Europäischen Wanderweg E5 und dem Friedenspfad. Die leichte Zugänglichkeit der Wanderstrecken kombiniert mit der landschaftlichen Schönheit der Gebirgsgebiete und deren Gegensatz zu den bebauten Äckern in der Talsohle bieten jedem die Möglichkeit, fast mühelos ein richtiges Abenteuer zu erleben.
- Rucksack, Wanderschuhe und Liebe zur Natur
- Die Vielfältigkeit der Landschaften auf Pfaden erleben, die an Bergseen, Wiesen und Blumen vorbeiführen Die klare und frische Bergluft, die hier zu geniessen ist, wird Ihnen das Gefühl vermitteln, sich in einer anderen Welt zu befinden
REISEWEG NR. 1...im Valsugana>
VETRIOLO – PANAROTTA Km. 25>
Levico Terme – Compet – Vetriolo – strada dei “baiti” („Hüttenweg”) – Levico Terme>
Von Levico Terme aus erreicht man auf der einen herrlichen Blick auf das darunter liegende Tal bietenden Panoramastrasse Nr.11 die Ortschaft „Compet“ und kurz darauf Vetriolo (13 km), das auf einer Höhe von 1500 m und an den Hängen des Monte Fronte liegt. Vetriolo ist idealer Ausgangspunkt für Wanderungen in die Lagoraikette, eine der interessantesten und faszinierenden Bergketten im Trentino überhaupt.
Von der Ortschaft „Compet“ (kurz unterhalb von Vetriolo) aus ist die Panarotta durch eine bequeme asphaltierte und zum Parkplatz an der Talstation der Liftanlage „Panarotta 2002“ führende Strasse leicht erreichbar. Nachdem man das Auto abgestellt hat, kann man von hier aus zur Spitze Esi (mt. 1832), Spitze Storta (mt. 1901) oder zur Panarotta (mt. 2002) aufsteigen.
Von Vetriolo aus, zuerst am „Maso al Vetriolo Vecchio" vorbei und dann auf die durch wunderschöne Wiesen und dichte Wälder führende „Strada dei Baiti" („Hüttenweg“) geht es hinunter und somit nach Levico zurück (km 25).
REISEWEG NR. 2... zur Erinnerung an alte Bräuche>
VALLE DEI MOCHENI Km. 52>
Levico Terme – Pergine Valsugana – S. Orsola – Palù del Fersina – Fierozzo – Canezza – Pergine Valsugana – Levico Terme.>
Von Levico Terme aus erreicht man Pergine Valsugana (10 km) und dann Canezza, das als Ausgangspunkt des Fersentals gilt, eines malerischen vom Wildbach Fersina („Fersen“) durchgezogenen und immer noch von deutschstammigen Leuten bewohnten Alpintales, in dem Sprache sowie Bräuche und Sitten im Laufe der Jahrhunderte erhalten geblieben sind. An Mala vorbeifahrend, erreicht man Sant’Orsola (20 km), Ferienort und Sitz einer arsen- und eisenhaltiges Wasser nutzenden Kuranlage. Weiter geht es nach Palù del Fersina (26 km), auf einer Höhe von 1350 m gelegen und Ausgangspunkt für wunderschöne Wanderungen und Bergtoure in die Lagoraikette (u.a. zu den Erdemolo-Bergsee, zur Berghütte „Sette Selle“ und auf „Sasso Rotto“). Palù war früher ein wichtiger Bergbauort; in den ersten Jahren des 16. Jahrhunderts waren viele Bergwerke in Palù, Fierozzo und Roveda tätig, in denen deutsche Bergknappen („canopi“) arbeiteten. Dabei wurden hauptsächlich Kupfer, Silber und Blei gewonnen. Kürzlich ist ein Bergwerk wieder zugänglich gemacht und geöffnet worden. In Palù hat das zum Schutz der Sprache und der Kultur der ethnischen Minderheiten der Fersentaler und der Zimber aus Lusern gegründete „Kulturinstitut für das Fersental und Lusérn“ nun auch seinen Sitz. Von Palù aus geht man bachabwärts auf die linke Talseite und erreicht zuerst Fierozzo S. Felice (30 km), dann Frassilongo (34 km) und schliesslich Pergine Valsugana (42 km) und Levico Terme (52 km).
Sehenswertes:
* das Schaubergwerk „Grua va Hardömbl" in Palù del Fersina - vom Mai bis Oktober geöffnet, Besichtigung mit Führung, Informationen und Reservierungen unter Tel. +39 0461 550053.
REISEWEG NR 3...inmitten wunderschöner Landschaft>
ALTOPIANO DELLA VIGOLANA – ALTOPIANO DI FOLGARIA, LAVARONE, LUSERNA – ALTOPIANO DI VEZZENA Km. 64 >
Levico T. – Calceranica – Bosentino – P.sso della Fricca – Lavarone – Passo delle Vezzene – Levico Terme.>
Von Levico Terme erreicht man Calceranica (5 km), von wo aus man nach Bosentino über die schöne Panoramastrasse mit Blick auf den Caldonazzosee hinauffährt. Oberhalb von Bosentino erstreckt sich die Hochebene der Vigolana, die vom Vigolana-Stock (2150 m) im Süden und vom Monte Marzola (1735 m) im Norden begrenzt wird. An der Kreuzung mit der Fricca-Landesstrasse biegt man links und nach Vattaro (13 km) steigt man durch das bewaldete Centatal bis zum Passo della Fricca (1110 m) und erreicht schliesslich Carbonare und die Hochebenen von Folgaria Lavarone und Luserna mit ihrer typischen, hügeligen Landschaft, wo sich Nadel- und Buchenwälder mit breiten Wiesen abwechseln. Auf diesen Hochebenen fanden viele Schlachten und Kämpfe im Ersten Weltkrieg statt, wofür die zahlreichen österreichisch-ungarischen Festungen und die Kriegsfriedhöfe in Slaghenaufi (Ortsteil Bertoldi) und in Luserna (Ortsteil Costalta) Zeugnis sind.In Carbonare biegt man ab in Richtung Folgaria (6,5 km), einem Sommer- und Winterferienort (zahlreiche Liftanlagen zeichnen ihn aus). Kurz nach Folgaria, abwärts Richtung Calliano und Etschtal, Abzweigung nach Guardia, einer kleinen Ortschaft an den Hängen des Monte Finonchio, die durch „ Murales“ (Wandmalerei) an ihren Häuserfassaden im Naiv-Stil gekennzeichnet ist. Hier wohnte und arbeitete Cirillo Grott, Maler, Bildhauer und Dichter, dessen Haus und Studio heute zu besichtigen sind. Zurück zur Landesstrasse Nr. 350 fährt man bergab an Mezzomonte di Sopra und di Sotto und an Dietrobeseno vorbei und erreicht dadurch Calliano (12 km von Folgaria entfernt). Hier geht es dann auf die Landesstrasse Nr. 12 nach Trento und weiter nach Pergine und Levico Terme.Fährt man weiter, erreicht man Lavarone (32 km), Sommer- und Winterferienort, der aus verschiedenen kleinen Ortschaften besteht, die nach den einst dort wohnenden Familien genannt wurden. In der Nähe des Ortsteils Chiesa ist der See von Lavarone zu finden. Beim Ortsteil Cappella befindet sich der „Forte Belvedere“ (auch „Werk Gschwent“ genannt). Diese Festung, nun zum Museum gestaltet, ist eine Besichtigung wert. An der Abzweigung nach Monterovere steigt die Strasse rechts an und führt in 6 km nach Lusern (1333 m), einer Sprachinsel, in der die alte „Zimbersprache“, eine mittelalterliche deutsche Mundart, immer noch gesprochen wird.Durch Weiden und Wälder kommt man zum Passo delle Vezzene (43 km) auf 1417 m Höhe, wo sich unvergleichlich breite Wiesen und Wälder auf der gleichnamigen Hochebene erstrecken, auf der unzählige Hütten zerstreut liegen, die im Sommer fürs Almweiden des Viehs bestimmt sind. Hier werden berühmte Käseprodukte hergestellt, u.a. auch die Vezzenakäse. Im Winter bietet diese Umgebung viele Langlaufpisten und Ausflugsmöglichkeiten auf dem „Pizzo di Levico“ (1908 m) und auf die Spitze „Manderiolo“ (2051 m).Zurück nach Levico kann man wieder durch dieselbe Strecke, oder - zurück zur Abzweigung nach Monterovere (46 km) - über die Landesstrasse von Monterovere (auch „Menador", „Pegolara" oder „Kaiserjägerweg" genannt) fahren. Es handelt sich um einen Soldatenweg aus der Zeit des Ersten Weltkriegs. Diese kehrenreiche und direkt auf die Felsen gebaute Strasse ist an einigen Punkten eng und sehr steil und daher nur für schwindelfreie Fahrer geeignet. Schliesslich erreicht man Caldonazzo und Levico Terme (64 km).
Sehenswertes:
* das Museum „Forte Gschwent-Belvedere” in Lavarone - ab Ostern bis Ende September von 9 Uhr bis 18 Uhr durchgehend geöffnet, montags geschlossen ausser im Juli und August. Informationen unter Tel. +39 0464 783226 (Fremdenverkehrsamt Lavarone).
* das „Kulturinstitut für das Fersental und Lusérn“ in Lusern. Informationen unter Tel. +39 0464 789645.
REISEWEG NR. 4... zwischen Geschichte und Geheimniss einer Mulde>
CONCA DEL TESINO Km. 79>
Levico Terme – Roncegno – Borgo Valsugana – Strigno – Pieve Tesino – Grigno – Levico Terme.>
Von Levico Terme aus erreicht man durch die Landesstraße Nr. 47 Borgo Valsugana (15 km), den vom Fluß Brenta durchquerten und vom Schloß Telvana überragten Hauptort der unteren Valsugana. In Agnedo fährt man an der Abzweigung nach Strigno (23 km) und dabei durch Ivano Fracena und am Schloss Ivano, einer mittelalterlichen Burg im Privatbesitz nun Sitz von Wissenschaftstagungen, Ausstellungen und Veranstaltungen, vorbei. Oberhalb von Bieno erreicht man die grüne „Conca del Tesino“ ( „Mulde des Tesino“), die durch die eigene wunderschöne Landschaft gekennzeichnet ist, zu der Ortschaften wie Pieve Tesino (33 km), Geburtsort des Staatsmannes Alcide Degasperi und Castello Tesino (37 km), von wo aus man einen herrlichen Blick auf das ganze Tal hat, zählen. Gerade in der Nähe von Castello Tesino befinden sich die berühmten Tropfsteinhöhlen, die ganzjährig zu besichtigen sind und sich über 600 m erstrecken und dabei erstaunliche Kalkkonkretionen und kleine Seen mit siphonähnlicher Funktion aufweisen.Von Castel Tesino aus kann man den Passo del Brocon (1616 m) erreichen, der in das Valle del Vanoi und dann nach Primiero und S. Martino di Castrozza führt. Schliesslich erreicht man Grigno (47 km) und kommt durch die Landesstrasse der Valsugana (Nr. 47) nach Levico Terme zurück.Sehenswertes
* Tropfsteinhöhlen in Castello Tesino – Besichtigung mit Führung. Informationen beim Fremdenverkehrsamt Lagorai unter Tel. +39 0461 593322.
* Schloss Ivano in Ivano Fracena –anlässlich Ausstellungen im Sommer geöffnet. Informationen unter Tel. +39 0461 763432.
REISEWEG NR. 5... zwischen Tälern und alten Dörfern>
VAL CALAMENTO - PASSO MANGHEN - ALTOPIANO DI PINE’ Km.106>
Levico T. – Borgo Valsugana – Telve di sopra – Passo Manghen – Molina di Fiemme – Sover – Altopiano di Pinè – Montagnaga – Pergine Valsugana – Levico Terme.>
Von Levico Terme aus erreicht man durch die Staatsstraße Nr. 47 Borgo Valsugana (15 km) und schließlich Telve di Sopra (19 km), von wo aus man ins vom Wildbach Maso durchflossene Val Calamento fährt. Dies ist ein wunderschönes Alpental reich an Wiesen, Wäldern und Weiden für das Vieh, übersäht von Holz- und typischen Almhütten (Ausflugsmöglichkeiten in die Lagoraikette).Die Strasse führt zum Passo del Manghen (35 km) auf 2047 m Höhe. Vom Pass aus, der das Valsugana mit dem Fleimstal verbindet, geniesst man eine herrliche Aussicht auf das Val Cadino und auf die umliegenden Berge.
Vom Val Calamento aus zweigt das Val Musiera bergaufwärts auf der linken Seite ab, das durch eine grüne Hochebene mit atemberaubendem Blick auf das Valsugana gekennzeichnet ist. Vom Pass kommt man das Val Cadino entlang hinunter bis nach Molina di Fiemme (52 km). An den Stausee von Stramentizzo vorbeifahrend, erreicht man von hier aus Sover (66 km). Ein wenig ausserhalb des Dorfes biegt man links zum Altopiano di Pinè. Vorbei an die Ortschaften Brusago und Bedollo und an den Lago delle Piazze erreicht man Baselga di Piné (82 km), ein Sommer- und Winterferienort, der auf 1000 m Höhe gelegen und ist und über ein Eisstadion verfügt, wo Internationale Eislaufwettkämpfe stattfinden. Das Altopiano di Piné mit den Seen Serraia und Piazze breitet sich zwischen den von den Wildbächern Sila und Rio Negro durchflossenen Tälern aus. Am Serraiasee sind gut ausgestattete Badestrände zu finden. Die ganze Hochebene wird von breiten Waldflächen durchzogen. Von Baselga steigt man ab nach Montagnaga (87 km), wo das berühmte Heiligtum der Madonna del Caravaggio liegt, das auch als Madonna di Piné bekannt ist und aufgrund der Erscheinung der Madonna vor einer Schäferstochter 1729 erbaut wurde. Ein wenig ausserhalb von Montagnaga und zwar auf der rechten Strassenseite ist eine Strasse in leichter Steigung zu finden, die eine besondere Überraschung bereitet: Halten Sie Ihr Auto am Anfang der Steigung, schalten Sie den Leergang ein und erleben Sie selbst, was dabei passiert!
Weiter fährt man durch die Ortschaften Canzolino und Madrano mit den jeweils gleichnamigen kleinen Seen, erreicht Pergine Valsugana (96 km) und kommt schliesslich nach Levico Terme zurück (106 km).
REISEWEG NR. 6 ... Oberes Valsugana VAL CAMPELLE Levico Terme – Borgo Valsugana – Strigno – Rifugio Carlettini – Levico Terme
Von Levico Terme aus erreicht man durch die Landesstrasse Nr. 47 Borgo Valsugana (15 km) und dann Strigno (23 km). Von hier aus führt die Strasse ins Val Campelle bis zur Berghütte Carlettini (32 km) auf 1370 m Höhe. Dieses Tal wird, genauso wie das Val Calamento auch, vom Wildbach Maso durchflossen. Wunderschön sind die von der S.A.T. („Trentiner Alpenverein“) angelegten Wanderwege, die ins Valcaldenave, ins Valle dell'Inferno, zum Passo delle cinque Croci, zur Berghütte Cima d'Asta (2443 m), zum Lago der Stellune, zur Cima Lagorai (2573 m) führen.
Die Rückfahrt nach Levico erfolgt auf derselben Strecke (64 km).
REISEWEG NR. 7...zwischen Grünem und prächtigen Landschaften>
VALLE DI SELLA Km. 50>
Levico Terme – Borgo Valsugana – Olle – Valle di Sella – Levico Terme.>
Von Levico Terme aus erreicht man durch die Landesstrasse Nr. 47 Borgo Valsugana (15 km) und schliesslich den Ortsteil Olle (17 km). Von hier aus steigt die Strasse auf ins Valle di Sella (25 km), das vom Wildbach Moggio durchflossen wird. Dieses Tal breitet sich zwischen grünen Wiesen und Wäldern und wenigen Häusern aus. Unter diesen ist Villa Romani, in der Alcide De Gasperi, der Staatsmann aus dem Trentino, gerne seine Ferien verbrachte und am 19. August 1954 starb, zu erwähnen. Die Strasse endet in Malga Costa (990 m). Vom Ortsteil Montagnola aus bietet sich eine herrliche Aussicht auf das Armentera, die Cima Dodici und das Valsugana mit den Seen von Caldonazzo und Levico. Die Rückfahrt nach Levico Terme erfolgt auf derselben Strecke (50 km).Sehenswertes:
* „Arte Sella" im Valle di Sella: internationale zweijährliche Veranstaltung von zeitgenossischer Kunst, die im Freien, und zwar gerade auf den Wiesen, in den Wäldern und am Wildbach stattfindet; die aus natürlichen Materialien gewonnenen Werke bleiben an den Ausstellungsorten liegen und werden dabei langsam von der Natur wieder aufgenommen.
REISEWEG NR. 8 ... zu den Erdpyramiden und den kleinen Bergseen>
VALLE DI CEMBRA km. 111>
Levico Terme – Pergine Valsugana – Civezzano – Lases – Piramidi di Segonzano – Sover – Stramentizzo – Faver – Lases – Albiano – Santa Colomba – Civezzano – Pergine Valsugana – Levico Terme.>
Von Pergine Valsugana aus erreicht man die Mochena-Abzweigung (4 km), an der man rechts nach Civezzano abbiegt (7km), wo die Kirche der Heiligen Jungfrau, eines der schönsten Bauwerke der Gothik-Renaissance im Trentino, besichtigt werden kann. Man fährt nun durch die kleine Ortschaft Torchio weiter und erreicht den Lasessee (16 km). Die ganze Umgebung ist von Porphyrwerken geprägt, aus denen dieses Material in hoher Menge gewonnen und in die ganze Welt exportiert wird. Weiter geht es nach Sevignano (20 km), das eine
wunderschöne Aussicht auf das vom Fluss Avisio durchflossene Tal und dessen Weinbauflächen bietet. Dieses Tal, dessen Hauptort Cembra ist, ist antiken Ursprungs, wie Funde aus der vorgeschichtlichen und römischen Zeit bezeugen, und stellt ein wichtiges Weinanbaugebiet dar. Besonders geschätzt ist der ausgezeichnete Grappa, der nach uralten, von Generation zu Generation übertragenen Methoden hergestellt wird. Schliesslich kommt man nach Segonzano (24 km), wo auf der linken Talseite die bekannten Erdpyramiden, auch „Òmeni di Segonzano“ („Männer von Segonzano“) gennant, zu erblicken sind und einen interessanten Erosionsprozess durchs Wasser darstellen. Einige Pyramiden sind bis zu 20 m hoch und werden auf der Spitze von enormen Porphyrsteinen geschützt. Von Segonzano aus geht es dann weiter nach Sover (33 km) und über die Brücke über den Stausee schliesslich nach Stramentizzo (46 km). Nun steigt man durch die Strasse an der linken Talseite wieder ab und geniesst dabei das wunderschöne Panorama der umliegenden Weinberge.
Weiter fährt man an den malerischen Dörfern Grauno, Grumes und Faver (71 km) vorbei, biegt an der Abzweigung nach Piazzo links ab, überquert den Fluss Avisio und kommt auf die andere Seite des Tals. In der Nähe liegen die Ruinen des Schlosses von Segonzano, das in einem Aquarell von Albrecht Dürer dargestellt wurde. Schliesslich kommt man nach Sevignano (76 km) und weiter zum Lasessee (80 km). Rechts biegt man nach Albiano ab (82 km), von wo aus der Santa Colomba See zu erreichen ist. Auf etwa 900 m Höhe gelegen, ist der kleine See von Wald und Wiesen umgeben und ist idealer Ausgangspunkt für einfache Wanderungen. Die Fahrt wird nun fortgesetzt und zwar durch das Dorf S. Agnese weiter nach Civezzano (94 km) und dann geht es hinunter nach Pergine Valsugana und somit nach Levico Terme (111 km) zurück.
REISEWEG NR. 9... in die majestätischen Dolomiten>
VALLI DI FIEMME E FASSA km. 241>
Levico Terme – Pergine Valsugana – Sover – Molina – Cavalese – Moena – Passo Sella – Val Gardena – Bolzano – Trento – Pergine Valsugana – Levico Terme.>
Von Levico Terme aus folgt man dem Reiseweg Nr. 8 zuerst bis nach Segonzano (34 km), dann weiter nach Sover (km 43) und schliesslich, an den Stramentizzosee vorbeifahrend, nach Molina di Fiemme (57 km) und Cavalese (64 km), Hauptort des Fleimstals, auf 996 m Höhe gelegen und als Winter- und Sommerferienort bekannt. Wertvoll und erwähnenswert sind der Palast der Magnifica Comunità („Herrliche Fleimser Talgemeinschaft“) aus dem XVI. Jhd., der "Banco della Resòn", ein einmaliges Parlament aus Stein, und die Kirche der Heiligen Jungfrau aus dem XV. – XVI. Jhd. Über Tesero, Panchià und Ziano erreicht man Predazzo (77 km) und dann Moena (86 km), bekannter Sommerurlaubs- und Wintersportort vom Fassatal, das auf 1184 m Höhe in einer weiten vom Fluss Avisio durchflossenen Mulde gelegen und von den Dolomitengruppen Rosengarten, Latemar, Langkofel und Monzoni umgeben ist und also als erster großer Ferienort in den ladinischen Dolomiten gilt. Nun geht es weiter und in Vigo die Fassa (94 km) biegt man an der Abzweigung links und steigt auf zum Passo di Costalunga/Karerpass (104 km) auf 1573 m Höhe, von wo aus man den malerischen Karersee erreicht. Weiter geht es ins Eggental und somit an Nova Levante/Welschnofen (113 km) und Ponte Nova/Birchabruck (118 km) vorbei. Von hier aus biegt man links, steigt wieder auf zum Passo di Lavazè (131 km), fährt wieder hinunter nach Cavalese (141 km), dann über Passo S.Lugano (149 km) hinunter zum Etschtal und zwar nach Ora/Auer (164 km) und schliesslich auf die Brennerlandesstraße Nr. 12 bis nach Trento (204 km) und zurück nach Pergine Valsugana und Levico Terme (215 km).Über Vigo di Fassa kann man auch nach Canazei (102 km) weiterfahren, das auf 1465 m Höhe gelegen und Ausgangspunkt für Bergtoure und Wanderungen in die Dolomiten ist. Dieser Ort liegt zu Füβen der Marmolada, auch „Königin der Dolomiten“ genannt, da sie mit ihren 3343 m Höhe einer der höchsten Berge der Ostalpen ist. (Von Canazei aus ist es möglich, den sogenannten "Giro dei Passi" („Vier-Pässe-Tour“) zu unternehmen, der sich um die Sella-Gruppe über etwa 55 km erstreckt und dabei über die Pordoi- (2240 m), Campolongo- (1875 m), Grödner- (2121 m) und Sellapässe (2240 m) führt). Von Canazei aus steigt man auf zum Sellapass (113 km), der auf 2244 m Höhe liegt und das Fassatal mit dem Grödnertal verbindet und ein unvergleichbares Panorama auf die Dolomiten bietet. Von hier aus geht es das Grödnertal entlang und zwar durch Selva/Wolkenstein, S. Cristina/St. Christina, Ortisei/St. Ulrich (125 km) wieder bergab nach Bolzano/Bozen (161 km) und schliesslich nach Trento (219 km) und Levico Terme (241 km).
Sehenswertes:
* Museum-Pinakothek der Magnifica Comunità di Fiemme in Cavalese. Informationen unter Tel. +39 0462 340365;
* Geologiemuseum in Predazzo. Informationen unter Tel. +39 0462 502392;
* Ladinisches Kulturinstitut "Majon de Fascegn" in Vigo di Fassa. Informationen unter Tel. +39 0462 764267.
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